Press releases

moreAVE calls for Restoration of Democracy and the Rule of Law as well as Respect for Human Rights in Myanmar

AVE calls for Restoration of Democracy and the Rule of Law as well as Respect for Human Rights in Myanmar

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) verurteilt den Militärputsch in Myanmar, sowie die zunehmende Gewalt gegen die Bevölkerung, die Beschneidung der Bürger- und Menschenrechte, sowie die Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit scharf. „Die mühsam erreichten Fortschritte der letzten Jahre, ob in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur, aber auch Umwelt- und Sozialstandards, werden mit einem Schlag zerstört“, befürchtet Dr. Händle, Präsident der AVE.

Die Fertigung und der Export von Textilien, Schuhen und Lederwaren stellen den wichtigsten Wirtschaftszweig in Myanmar dar – rund 700.000 ArbeiterInnen verdienen hier Ihren Lebensunterhalt. Die Situation ist für den importierenden Einzelhandel daher ein Dilemma. „Mit Blick auf die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten in Myanmar, brauchen wir klare Handlungsempfehlungen der Bundesregierung“ fordert Händle.

„Wir haben unsere Mitgliedsunternehmen gebeten, alle notwendigen und möglichen Anstrengungen zu unternehmen, um die möglicherweise betroffenen Zulieferer zu schützen und zu unterstützen“, betont Händle.

Seit 2015 arbeitet die AVE eng mit der Myanmar Garment Manufacturers Association (MGMA) im Rahmen einer Kammer- und Verbandspartnerschaft zusammen. Aktuell wird ein Großteil der Aktivitäten pausiert, um die Sicherheit der KollegInnen vor Ort zu gewährleisten und ihre Meinungsfreiheit zu respektieren.

Über die AVE

Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

Berlin, 01.04.2021

Pressekontakt:

Andrea Breyer

Telefon: +49 (0)30 59 00 99-614

Email:  presse@ave-intl.de

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moreNomination of Okonjo-Iweala only the first step towards overcoming the WTO-Crisis

Nomination of Okonjo-Iweala only the first step towards overcoming the WTO-Crisis

Die Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) sieht in der Berufung von Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin der Welthandelsorganisation einen ersten Schritt, damit die WTO wieder Vertrauen und Relevanz im internationalen Welthandel zurückgewinnen kann. Dafür ist es aus Sicht der AVE ebenfalls erforderlich, eine entsprechende Agenda zu entwickeln, die auch bisher unzureichend geregelte Bereiche wie E-Commerce oder einen Grenzsteuerausgleich umfasst und die Bedeutung von Multilateralismus hervorhebt.

„Mit der Ernennung Frau Okonjo-Iwealas ist endlich der erste Schritt getan, um das Vertrauen in die WTO wieder stärken zu können“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE), die Wahl der neuen Generaldirektorin der Welthandelsorganisation zusammen. „Jetzt geht es darum, alle Mitglieder, allen voran die USA, wieder ins Boot zu holen und eine neue Agenda zu entwickeln“, so Händle weiter, der sich überzeugt davon zeigt, dass die neue Generaldirektorin aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen genau die Richtige für diese Aufgabe ist. Dabei weist der AVE-Präsident auf die Bedeutung hin, die die WTO für den internationalen Handel haben muss. „Für transparente und für alle Länder gültige Regelungen in Bereichen wie E-Commerce, Digitalsteuer, CO2-Ausgleichssteuern oder natürlich der internationalen Streitschlichtung: dafür bietet die WTO einfach den besten Rahmen, um internationale Lösungen auszuarbeiten“, führt der AVE-Präsident aus und ergänzt: „Auch der importierende deutsche Einzelhandel ist auf verlässliche Regelungen in diesen Bereichen, vor allem bei der Gestaltung und Absicherung ihrer weltweiten Lieferketten und zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen, angewiesen“.  Dabei habe laut Händle die Entwicklung der letzten Jahre aber verdeutlicht, dass eine Anpassung der Prozesse und Strukturen in der WTO selbst erforderlich sei; nur so könne die WTO die notwendige Relevanz als Handelsorganisation erhalten und wieder den Weg für mehr Multilateralismus ebnen.

Über die AVE

Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

Berlin, 15.02.2021 

Pressekontakt:

Murat Özdemir

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moreRecovery program also necessary for foreign trade

Recovery program also necessary for foreign trade

Konjunkturprogramm auch für Außenhandel notwendig
 
Die Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) sieht in der jetzt erzielten Einigung um das EU-Finanzpaket einen wichtigen Schritt, um die Coronakrise nachhaltig zu bekämpfen.  Aus Sicht der AVE ist es jedoch zwingend notwendig, diese Maßnahmen zusätzlich durch ein außenwirtschaftliches Konjunkturprogramm aktiv zu begleiten.

 
Nach mehr als fünf Monaten, nachdem die finanziellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise und der EU-Haushalt für die nächsten Jahre ausgearbeitet waren, haben jetzt auch die Regierungschefs der EU-Länder ihre Zustimmung zu diesem Paket erteilt.  „Über Inhalt und Zustandekommen der Einigung kann man sicherlich streiten, wichtiger ist aber, dass diese Zustimmung nun endlich da ist und jetzt schnellstmöglich der weitere Entscheidungsprozess durchlaufen wird“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE), die Situation erleichtert zusammen. Gleichzeitig warnt er aber auch: „Diese Maßnahmen sind nur ein erster Schritt und müssen auch im außenwirtschaftlichen Bereich gezielt ergänzt werden“. Dabei erinnert Händle an die Schwierigkeiten im Bereich der Lieferketten insbesondere zu Beginn der Pandemie. „Gerade die Einschränkungen rund um die Coronakrise haben verdeutlicht, wie sehr Europa auf sichere und verlässliche internationale Lieferketten angewiesen ist“, so Händle weiter.
 
Um diese Beschaffungswege abzusichern und die Lieferkettenversorgung sicherzustellen, ist es aus Sicht der AVE daher erforderlich

  • allen ausverhandelten, aber weiterhin unter dem Vorbehalt der Ratifizierung stehenden Investitionsschutzabkommen mit den jeweiligen Handelspartnern durch die nationalen Parlamente zeitnah zuzustimmen; denn gerade eine solche Rechtssicherheit ermöglicht es, bestehende Lieferketten auf Grundlage internationaler Vereinbarungen weiter zu entwickeln,
  • ausgehandelte Freihandelsabkommen zeitnah zu ratifizieren, um europäischen und deutschen Unternehmen zu ermöglichen, neue und alternative Beschaffungswege zu erschließen, 
  • neue Handelspartnerschaften weiterhin aktiv zu forcieren, um das Risiko von Alleingängen oder eine Wettbewerbssituation mit einzelnen Staaten zu verhindern,
  • Erleichterungen von Zollabwicklungen für Importeure durch vollständig elektronisch durchführbare IT-Lösungen vorzunehmen sowie
  • die Neuwahl eines neuen WTO-Generaldirektors oder einer WTOGeneraldirektorin mit der Entwicklung einer neuen Welthandelsagenda zu unterstützen, welche neben der Reformierung der Streitschlichtung aktiv dem wachsenden Protektionismus weltweit entgegenwirkt und endlich Themen wie die Digitalsteuer oder die Haftung und Besteuerung von ECommerce-Aktivitäten beinhaltet

Über die AVE
Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.
 
Berlin, 11.12.2020

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more Design the supply chain law constructively

Design the supply chain law constructively

Die Ankündigung von Bundesminister Hubertus Heil und Bundesminister Gerd Müller, ein nationales Lieferkettengesetz zur Umsetzung von grundlegenden ökologischen und sozialen Mindeststandards, auszuarbeiten, wird von der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) kritisch bewertet: „Die Gestaltung verantwortungsvoller Lieferketten ist für AVE-Mitglieder seit Jahren ein zentrales Thema“, betont Händle. „Ein nationaler Alleingang, der nur deutsche Unternehmen in die Pflicht nimmt, ist wettbewerbsverzerrend und das völlig falsche Signal.“
 
Eine gesamteuropäische oder gar globale Lösung sieht die AVE dabei als Königsweg an. „Für AVE-Mitglieder ist nationale Regulierung nur dann nachvollziehbar, wenn diese Regulierung für alle Marktteilnehmer, die auf dem deutschen Markt tätig sind, anwendbar als eine Art „License-to-Operate“ so Händle.
 
Gleichzeitig warnt die AVE davor, das Gesetz mit zusätzlichem bürokratischen Aufwand oder unerfüllbaren rechtlichen und finanziellen Risiken zu überfrachten: „Kein Unternehmen darf für das Verhalten unabhängiger Dritter im Ausland in formale Haftung genommen werden. Dies widerspricht sogar den Regeln von UN und OECD.“ so Händle.  
 
Die wichtige Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte sollte deshalb die Praktikabilität für die Unternehmen sowie die Auswirkungen für die Partner vor Ort in den Mittelpunkt stellen. In diesem Sinne sollten wir über gemeinsame Anstrengungen der Wirtschaft mit der Bundesregierung zur Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit in kritischen Ländern reden.  „Die AVE ist bereit, sich konstruktiv einzubringen und an der praxistauglichen Ausgestaltung einer solchen Regelung mitzuwirken, so Matthias Händle.“
 
Über die AVE Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

Pressemitteilung als PDF hier.

Berlin, 16.07.2020

 
 
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Andrea Breyer

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moreGerman retailers benefit from the Free Trade agreement with Vietnam

German retailers benefit from the Free Trade agreement with Vietnam

Deutscher Einzelhandel profitiert vom Abkommen mit Vietnam

Mit dem nun in Kraft tretenden Handelsabkommen gewinnt Vietnam als Beschaffungsmarkt für den deutschen Einzelhandel wesentlich an Attraktivität hinzu und bietet gleichzeitig neue Möglichkeiten, die Handelsbeziehungen mit dem Land zu vertiefen

„Acht Jahre nach Beginn der Verhandlungen wird nun endlich ein umfassendes und sehr weitreichendes Freihandelsabkommen in Kraft treten, von dem alle Beteiligten profitieren werden“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE), die Vereinbarung zwischen der EU und Vietnam zusammen. Das Land ist dabei ein wichtiger Handelspartner in der Region: so hat Deutschland alleine im vergangenen Jahr Waren im Wert von circa 9,7 Mrd. Euro aus Vietnam importiert. Dazu gehören neben Elektronik vor allem Produkte aus dem Textil- und Bekleidungssektor sowie aus dem Bereich Lebensmittel. Mit dem Abkommen wird das Land damit auch als Beschaffungsmarkt für europäische und deutsche Unternehmen und speziell den Einzelhandel wesentlich attraktiver. „Auch wenn einige Produkte erst nach einer gewissen Zeit vollständig zollfrei aus Vietnam importiert werden können: das Land bietet nun als Produktionsstandort undHandelspartner attraktive Möglichkeiten“, so Händle weiter. Daher erwartet der AVE-Präsident auch, dass die Handelsbeziehungen in beide Richtungen gezielt ausgebaut werden. Um Unternehmen dabei auch im Bereich des Investitionsschutzes Rechtssicherheit zu geben, appelliert er gleichzeitig an die einzelnen EU-Länder: „Jetzt ist es an den nationalen Regierungen, auch das Investitionsschutzabkommen zügig zu ratifizieren, um Unternehmen in jeder Hinsicht zuverlässige Rahmenbedingungen zu bieten.“  Dabei hofft Händle auch, dass die EU langfristig ein Freihandelsabkommen mit der gesamten ASEAN-Region erreichen kann.

Über die AVE

Der Einzelhandel ist ein Konjunkturmotor. Mit seinen drei Millionen Beschäftigten und seinen 50 Millionen täglichen Kundenkontakten trägt er wesentlich zur Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) ist die Spitzenorganisation der importierenden Einzelhändler in Deutschland. Sie vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Einzelhandels, der im Rahmen seiner weltweiten Einkaufspolitik auf eine reibungslose Einfuhr von Konsumgütern aller Art angewiesen ist. Darüber hinaus engagiert sich die AVE für eine strikte Einhaltung von Sozialstandards in den Lieferländern.

Pressemitteilung als PDF hier.

Berlin, 12.06.2020

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Murat Özdemir

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moreThe suspension of Cambodia's tariff preferences only leads to disadvantages

The suspension of Cambodia's tariff preferences only leads to disadvantages

Die heutige Entscheidung der EU-Kommission, Kambodscha Zollvorteile bei Lieferungen bestimmter Waren aus dem Textil- und Schuhbereich in die EU zu entziehen, kostet Arbeitsplätze und trifft damit vor allem die Bevölkerung des Landes.


Die EU-Kommission hat heute entschieden, Kambodscha vorübergehend einige Zollvorteile für Exporte in die Europäische Union zu entziehen. Damit reagiert die Kommission auf den Vorwurf systematischer Menschenrechtsverletzungen in diesem Land. „Die Konsequenzen dieser politischen Entscheidung treffen jedoch vor allem die Bevölkerung“, warnt Matthias Händle, Präsident der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE). Kambodscha habe in den letzten Jahren von Zollvorteilen, welche die EU im Rahmen der Sonderregelung „Alles außer Waffen“ (Everything But Arms — EBA) für die am wenigsten entwickelten Länder gewährt, stark profitieren und in der Folge eine enorme wirtschaftliche Entwicklung nehmen können. Auch konnten die Produktionsbedingungen sowie Umwelt- und Sozialstandards deutlich verbessert werden. Die jetzige Entscheidung der Kommission, dem Land den EBA-Status zu entziehen, treffe daher die kambodschanische Wirtschaft bis ins Mark.
„Allein Deutschland importiert Waren im Wert von circa 1,7 Mrd. Euro aus Kambodscha, hauptsächlich aus dem nun sanktionierten Textil- und Schuhsektor. Das Land stellt damit in diesen Bereichen einen Schlüsselmarkt für den importierenden Einzelhandel in Deutschland dar“, so Händle. Importierende Unternehmen würden ihre Lieferketten umstellen müssen.
Der AVE-Präsident fordert, dass die EU-Kommission trotz bestehender Defizite Kambodscha weiterhin aktiv unterstützt. „Menschenrechtsverletzungen müssen über den Weg der Diplomatie adressiert werden. Gleichzeitig muss Kambodscha beim Wandel zu Demokratie und Rechtstaatlichkeit unterstützt werden“, so Händle. Nur so könne das Land seine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen.

moreAVE calls for a quick trade deal with the UK

AVE calls for a quick trade deal with the UK

„So bedauerlich der BREXIT auch ist: zumindest haben wir nun Gewissheit“, fasst Dr. Matthias Händle, Präsident der AVE, die Annahme des BREXIT-Vertrags durch das Europäische Parlament in seiner gestrigen Sitzung zusammen. Danach wird Großbritannien nun am 31.01.2020 aus der EU austreten. Auch wenn die Hängepartie um den BREXIT damit zumindest formal ein vorläufiges Ende haben wird, appelliert Händle an beide Seiten, sich zügig an den Verhandlungstisch zu setzen und ein neues Kapitel der gemeinsamen Partnerschaft zu beginnen: „ Das Ziel muss jetzt sein, schnellstmöglich ein umfassendes Abkommen zu erreichen, um die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen beiden Seiten zu klären.“ Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU ohne ein solches Abkommen würde laut Händle die Lieferketten des importierenden deutschen Einzelhandels massiv stören und die so entstehenden zusätzlichen Kosten für Logistik, Transport und Lagerung auch hiesige Verbraucher treffen. „Umso wichtiger ist es, durch entsprechende Regelungen auch nach dieser Übergangsphase ab dem 1. Januar 2021 eine Verlässlichkeit im gegenseitigen Warenverkehr zu gewährleisten und Unternehmen so Planungssicherheit zu geben“, so Händle weiter.

An overview of our press releases from 2018 and 2019 can be found here.

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Andrea Breyer

 

Head of Trade Policy and Sustainability
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